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Neuigkeiten aus dem Kreisverband
Bombenexplosion im Hansapark! - Zum Glück nur eine Übung E-Mail
Um 7:00  Uhr wurde der Alarm ausgelöst und es wurde Ernst für die Rettungshundestaffel. Die Hundeführer wussten, dass der 29.10. ein besonderer Tag werden sollte, doch sie wussten nicht was sie erwarten würde. Dementsprechent gespannt und aufgeregt waren sie schon Tage vorher.

In der Alarmierung hieß es: Bombenexplosion im Hansapark Sierksdorf, mit einer unbekannten Anzahl an vermissten und verletzten Personen. Abfahrt um 8:00 Uhr ab dem KV und Meldung bei Erreichen des Bereitstellungsraumes.

Dank der zahlreichen Unterstützung von JRK und  RUD konnten wir 15 Personen, bei schönem und vor allem trockenem Wetter, auf dem großen Gelände verstecken. Nach ein-einhalb Stunden wurde die Einsatzübung beendet. Bis auf 2 versteckte Helfer wurden alle gefunden und die realistisch dargestellten Verletzungen erstversorgt. Dank August und Christa konnten sich dann alle mit einer heißen Kartoffelsuppe aufwärmen, bevor noch ein wenig weiter trainiert wurde. Gegen 15:30 machte sich die Kollone wieder auf den Weg nach Hause.

Unser Dank gehört der Parkleitung, dem JRK und der RUD mit allen Helfern die, für 2 Stunden in nicht immer bequemen Verstecken, ausgeharrt haben.  Für die Hundeführer und Hunde eine tolle Erfahrung!

Tolle Übung, tolle Helfer, tolle Teams!
Danke für die Unterstützung.
Christine Schüler
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 10. Januar 2012 )
 
Bombenevakuierung in Nienstedten E-Mail

Am Donnerstag, den 27.10.2011 ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden.

Der Krisenstab des  Bezirksamt Altona hat den DRK-Kreisverband Hamburg-Altona e.V. mit der Betreuung und Evakuierung eines Seniorenheims an der Jürgensallee beauftragt. Der Alarm wurde gegen 12.15 Uhr ausgelöst, welches für ehrenamtliche die im Berufsleben stehen ein sehr ungüstiger Zeitpunkt ist. Trotz dessen konnte die  Notunterkunft für Betroffene im Knabeweg in Osdorf und für den Transport von liegenden Patienten 30 Ehrenamtliche alarmiert werden.

Ich möchte mich bei allen eingesetzten Helfern und dem DRK-Kreisverband Hamburg-City e.V. für die überdurchschnittlich gute Zusammenarbeit und das tatkräftige Engagement bedanken, welches das funktionierende System des Katastrophenschutz in unseren Bezirken beweist.

 

Christian Stutz, Kreisbereitschaftsleiter DRK-Hamburg Altona e.V.

Bilder von der Evakuierung in NienstedtenSanitäter tragen bei der Evakuierung nach dem Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Nienstedten eine Bewohnerin eines Seniorenheims in einen Krankenwagen

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 15. Dezember 2011 )
weiter …
 
Jetzt ist es amtlich: E-Mail

Testsieger der Stiftung Warentest beim Hausnotruf: DRK

Über 150.000 Kunden wissen es schon: Der DRK-Hausnotruf ist einfach gut. Jetzt ist es amtlich: Beim aktuellen Test der Stiftung Warentest schnitt der DRK-Hausnotruf unter zwölf Anbietern als Testsieger ab.

DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil sagt: "Dass wir als föderaler Wohlfahrtsverband private Anbieter um Längen schlagen, macht uns natürlich stolz. Das Test-Ergebnis bestärkt uns in der Strategie, viel Wert auf die persönliche Beratung und Betreuung unserer Kunden vor Ort zu legen."

Der DRK-Hausnotruf setzte sich beim Test mit der Note 2,3 an die Spitze. Das DRK überzeugte mit dem Kundenservice aber auch mit der Beratung im Vorfeld und der Einrichtung des Hausnotrufs. Weitere Anbieter im Test waren drei Hilfsorganisationen sowie acht private Unternehmen. Wer öfter allein zu Hause ist, gesundheitliche Einschränkungen hat, sturzgefährdet ist oder generell ein hohes Sicherheitsbedürfnis hat - für den kann ein Hausnotrufsystem interessant sein.

Und so funktioniert das System: Der Nutzer trägt einen Alarmknopf um den Hals oder am Handgelenk. Drückt er ihn in einer Notlage, wird automatisch die Zentrale alarmiert. Per Freisprechanlage kann der Teilnehmer von jeder Stelle der Wohnung aus mit der Hausnotrufzentrale sprechen. In der Zentrale erscheint die Adresse des Kunden auf dem Bildschirm und, wenn gewünscht, weitere Daten, wie Krankheiten, Medikamente, Hausarzt. Nach einem festgelegten Plan verständigt die Zentrale Verwandte, Nachbarn oder Freunde. Bei Notfällen ruft sie sofort den Rettungsdienst. Die Hausnotrufzentrale bleibt mit dem Kunden in Kontakt, bis Hilfe eingetroffen ist.

Der Hausnotruf-Test kann auf der Homepage der Stiftung Warentest unter www.test.de/hausnotrufdienste gegen einen geringen Kostenbeitrag abgerufen werden. Das aktuelle Heft (09/2011) ist natürlich auch im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. September 2011 )
 
Rettungshund Max E-Mail

Der anliegende Link führt zur Seite der "welt-online". Die "Welt" hat unseren Rettungshund Max einmal begleitet und berichtet über diesen Tag.

http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13548237/Eine-Supernase-spuert-Vermisste-auf.html

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 27. Oktober 2011 )
 
Rettungsdienstgruppe des DRK Altona erhält Gütesiegel für Arbeitshilfe E-Mail

Qualitätsmanagement ist mittlerweile in fast allen Bereichen des Lebens verbreitet.

Auch für uns im ehrenamtlichen Rettungsdienst des DRK Altona ist ein transparentes und überprüfbares Arbeiten selbstverständlich. Die Qualität unserer Arbeit und Patientenversorgung entspricht aktuellen Standards und Empfehlungen der Notfallmedizin.
In der praktischen Umsetzung hilft uns das DRK-interne Qualitätsmanagmentsystem „Ehrenamt und Qualität - EQ ”.

Daher freuen wir uns, daß die Arbeitshilfen "Verfahrensbeschreibung Betäubungsmittel", "Verfahrensbeschreibung intraossärer Zugang" und "Verfahrensbeschreibung Notfallmedizinisches Update" mit dem EQ-Gütesiegel vom Kompetenzzentrum EQ des DRK Generalsekretariats ausgezeichnet wurden.

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 15. Dezember 2011 )
 
Rescue-Camp 2011 E-Mail

Das „Rescue-Camp“ ist eine 36-Std-Einsatzübung für Rettungshunde-Teams. In diesem Jahr fand es in Dresden statt.

Start ins Rescue-Camp mit 2 Einsatzteams und zwei Helfern. Jedes Einsatzteam besteht aus jeweils drei Rettungshundeteams und der Gruppenleitung ohne Hund.

 Früh morgens um 8.30 Uhr Abfahrt Horst, Zwischenstopp mit Kaffeepause im KV um dann gegen 10.00 Uhr bei Garlstorf alle Rescue-Camper in Richtung Dresden an Bord zu haben.

Die Stimmung war super und wurde nur durch die Uhrzeit getrübt, da einige von uns sich für die Stadtführung in Dresden angemeldet hatten, die für uns aufgrund eines Staus auszufallen drohte.

Nicht ganz rechtzeitig kamen wir endlich gegen 16.30 im Camp an. Die Touris wurden kurzerhand der Dresdenfahrt hinterher gefahren - wir anderen bauten unser Zeltlager auf.

Die erste Prüfung haben unsere Hunde alle vorbildlich bestanden, nämlich die tierärztliche Untersuchung plus Impfpasskontrolle.

Nach der allgemeinen Begrüßung wurden die Startnummern verlost. Die Spannung stieg. Insgesamt waren 15 Teams gemeldet. Sie kamen aus allen Himmelsrichtungen und Organisationen ( DRK, ASB, THW, Johanniter, und gemischte Teams.)

Als alle Teams ihre Mappen in Händen hielten wurden sofort die Navis programmiert, um ja nicht zu spät bei den Stationen anzukommen.

Früh morgens um 7.00 Uhr wurde gefrühstückt, um dann zur ersten Station aufzubrechen.

Was wird uns wohl erwarten?

Unsere vierbeinigen Teamkollegen waren schon in Bereitschaft, denn sie hatten schließlich die Nacht (ohne Ameisen) im Auto gut hinter sich gebracht.

Unsere 1. Station war eine explodierte Tankstelle mit Auto und angrenzender Fläche. Nach kurzer Einweisung teilte unsere Gruppenleitung uns ein und übernahm die Erste-Hilfe-Tasche, um bei Bedarf (na was schon?)  Erste Hilfe zu leisten.

Leider war unser Start desaströs.

Aber,  und das galt für alle Stationen, da keine Informationen über die Anzahl der vermissten Personen oder andere Bewertungskriterien verraten wurden, blieb uns ja immer noch die Hoffnung.

Die schnell verpuffte...

Ab zur Station 2: Mitten an der Elbe ein Fernwärmerohrtunnelsystem. Super warm und stickig. Eine Tourigruppe, Erdbeben, Vermisste….

Zuerst stieg Socke die steile offene Metalltreppe mit einer sehr aufgeregten Hundeführerin ab. Lange, dunkle Tunnel galt es ohne Hundeführer zu erforschen - die Zeit im Nacken!

Nach Socke kam Laurie, die auch nicht für ihre Leckerchendose  bis ganz nach hinten durch wollte. Es war stockdunkel und um die Ecken leuchteten auch unsere Taschenlampen nicht.

Also - last but not least - Peipa!

Schon weiter als die Mädels, aber immer noch nicht weit genug.

Nicht lange Grübeln - weiter zur Station 3.

Ein Silberbergwerk. Nur ein Rettungshundeteam durfte diese Aufgabe lösen.

So wurde Meike in einen weißen Schutzanzug verpackt und mit Peipa hinab befördert - 80 m tief. Sie war ganz auf sich alleine gestellt. Kein Kontakt zu ihrer Gruppe.

Wir haben sie ob des Abstiegs alle beneidet, nicht ob der “Verantwortung”.

Es soll sehr schön gewesen sein; es war aber auch sehr schlammig.

Nachdem Peipa abgespült war, ging es zur vorerst letzten Station an diesem Nachmittag.

Station 4 war ein sehr großes Waldstück, bei dem aufgrund eines Orkans ein Flugzeug abgestürzt war.

Wir teilten uns das Gelände genau auf und gingen auf die Suche.

Immer die Uhr als Feind im Nacken waren wir auch nicht so erfolgreich, wie wir eigentlich erhofft hatten.

K.O. und auch ein wenig enttäuscht fuhren wir ins Camp. Duschen, essen und besprechen. Was lief falsch? Aber die gute Laune war nach wie vor unsere Begleiterin.

So warteten wir bis DRK HH-2-Team, auch total abgekämpft, endlich im Camp ankam.

Dann bekamen wir endlich Informationen wann, wo und wie die Nachtsuche geplant war.

Wir hatten Glück, rechtzeitig konnten wir starten.

Unsere Einweisung war um 23.13 Uhr, Suchbeginn um 23.26 Uhr und Suchende 20 Minuten später. Endlich Erfolg. Super motiviert und müde zugleich kamen wir gegen 1:00 Uhr morgens im Camp wieder an.

DRK HH-2 war erst um 4:30 Uhr wieder von ihrer Nachtsuche zurück, so dass es verständlich war, dass man sich morgens beim Frühstück nicht sah.

Auf zu neuen Taten:

Station 6: Eine Werkstatt ist explodiert - Chef, 2 Mitarbeiter und der Azubi sind noch vermisst. Richtig schöne Trümmer!

Auch diese Station konnten wir erfolgreich verlassen. Endlich haben wir zu unserer Leistung zurückgefunden.

Station 7: Ein Rettungshundeteam wurde über eine sehr tiefe Schlucht abgeseilt und musste eine Fläche eigenständig absuchen.

Die beiden anderen Hundeführer wurden zu einer größeren Fläche gebracht, die auch abgesucht werden musste. Auch hier alles paletti.

Station 8 war ein altes Eisenbahnmuseum, bei dem 2 Gebäude und eine Fläche abgesucht werden mussten.

Bei der Gruppe vor uns verletzte sich leider ein Hund schwer an herumliegenden Scherben, was uns zuerst doch ein wenig Respekt einflößte. Natürlich muss jeder Rettungshundeführer damit rechnen, dass sein treuer Freund verletzt aus einem Einsatz herausgehen könnte. Aber in dem Moment, wo man damit konfrontiert wird, wird es einem erst wieder bewusst, welches Risiko unsere Hunde doch stets eingehen.

Zu guter Letzt hatten wir noch eine zerstörte Chemiefabrik vor uns. Bestehend aus Bunkergebäuden, einem Haus und einer Fläche.

Wir teilten uns auf, so dass jeder von uns zeitgleich sein zugeteiltes Gebiet absuchte.

Wir waren fertig....

Lange nach dem Grillen kam es zur Siegerehrung und zum Verlosen, wer nächstes Jahr das Rescue-Camp ausrichten solle.

Von 15 gestarteten Teams kamen DRK-HH 1 und DRK-HH 2 auf die Plätze 6 und 8. Damit konnten wir sehr glücklich sein, denn die Konkurrenz war sehr stark.

Als glückliche und verdiente Sieger gingen punkgleich das DRK-Team Hof und die Johanniter hier aus dem hohen Norden hervor.

Nächstes Jahr wird das Rescue-Camp vom DRK Hof ausgerichtet. Mal sehen wer von uns wieder dabei sein kann.

Auf jeden Fall hatten wir alle viel Spaß und haben viel dazugelernt.

Noch mal viele Grüsse nach Dresden - war ein super Rescue-Camp-Wochenende.

(Cornelia Böge - Rettungshundeführerin)

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 30. Juli 2011 )
 
DRK Altona beim Triathlon E-Mail
Am Wochenende 16./17. Juli findet der diesjährige Triathlon rund um die Binnenalster statt. Das DRK Altona ist mit Sanitätern, zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug für Sie vor Ort.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 27. Juli 2011 )
 
DRK sucht den Superrettungshund E-Mail

Liebe Helferinnen und Helfer,

das DRK sucht den Superrettungshund. Dazu wurden vom Generalsekretariat in Berlin alle 450 Rettungshunde-Teams aufgefordert, sich zu bewerben. Aus allen Einsendungen wurden die Top 10 ausgewählt: unter ihnen ist auch Rettungshund "Peipa" aus dem Kreisverband Hamburg-Altona. Von heute bis zum 22.07. kann auf Facebook abgestimmt werden. 

Wir drücken die Daumen!

 
Rettungshunde-Prüfung E-Mail

Rettungshunde-Prüfung Trümmer und Fläche am 28-29.05.2011

Ist es wirklich schon wieder so weit? Ja, ein Blick in die Unterlagen bestätigte es, etliche Teams mussten zur Trümmer-Prüfung antreten und 5 auch in die Fläche…

Für die Trümmerprüfung waren wir ziemlich gut vorbereitet. Das alte Frappantgebäude in Altona ist abgerissen worden und die Firma Wilko Wagner hat uns die Erlaubnis gegeben, dort zu trainieren. Auch Sondertrainings am Wochenende standen auf dem Programm.

Ein zweites Abbruchgelände war nach kurzer Zeit ebenfalls für uns zugänglich. Einen großen Dank an dieser Stelle der Firma Wilko Wagner.

Wir konnten also sehr gut vorbereitet in die Prüfung starten.

Als Prüfer konnten wir  Jean-Jaques Ciaffone und Andy Rasper gewinnnen.

Nachdem der Termin feststand machte sich die erste Hektik breit und gipfelte dann am Prüfungstag in verschiedenen Dinge, z.B. Verweigerung der Nahrungsaufnahme,  Magenschmerzen,  völlige Leere im Kopf,  sprich: "Die Staffel bestand auf einmal aus komplett anderen Leuten“.

Fachfragen-Prüfung, Gehorsam- und Geräte-Prüfung haben alle an diesem Tag bestanden. Puh- der erste Druck war weg!

In den Trümmern zeigte es sich,  wie gut wir vorbereitet waren:  9 von 10Teams haben an diesem Tag die Prüfung bestanden!

Sonntag dann lief es noch besser.  Von unseren 5 gemeldeten Teams haben ALLE mit „Sehr gut“ oder „Gut“ bestanden.

Ein tolles und vor allem erfolgreiches Wochenende. Mein Dank geht an alle, die dazu beigetragen haben.

 

Nadine Brunsen

Rettungshundeführerin

 
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