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Sanitäts- und Betreuungsdienst E-Mail

Die Aufgaben des Sanitäts- und Betreuungsdienstes bestehen zum größten Teil in der Sicherstellung des Sanitätsdienstes auf kleineren und auch größeren Veranstaltungen wie z.B. Sportfesten, Betriebsfeiern, aber auch bei Open-Air- Konzerten und dem Hamburg-Marathon.

Sanitätsdienst im Einsatz Unsere Aufgaben bei diesen Veranstaltung sind, verletzte und erkrankte Personen zu versorgen, zu betreuen und ggf. dem Rettungsdienst zu übergeben.

Zusätzlich sind wir mit der Einsatzeinheit des Kreisverbandes Hamburg-Altona e. V. in den Katastrophenschutz eingebunden. Hier stellen wir sowohl eine Sanitätsgruppe als auch zwei Betreuungsgruppen. Die Aufgabe der Sanitätsgruppe ist die Rettung und Versorgung von verletzten Personen.
Die Aufgabe der Betreuungsgruppen ist es, nicht verletzte und obdachlos gewordene Personen zu betreuen und mit dem Nötigsten wie z.B. Essen
oder Kleidung zu versorgen.

Außerdem stellt unser Fachdienst zwei Betreuungsmodule für den nationalen Hilfszug des DRK Hamburg. Dieser Hilfszug kommt bei nationalen Katastrophen wie zum Beispiel dem Elb-Hochwasser etc. zum Einsatz.

Bei allen Diensten und Einsätzen arbeiten wir selbstverständlich eng mit den anderen Fachdiensten (Fernmeldewesen, Technik und Sicherheit, Rettungsdienst und Verpflegung) zusammen.

Unser Fachdienst besteht zur Zeit aus 22 jungen motivierten Helfern, die auch in der restlichen Freizeit (sprich außerhalb des Roten Kreuzes) viel zusammen unternehmen und nach dem Dienst auch mal "ein Bier trinken" gehen.

Wir bieten neben vielen interessanten Diensten auch die kostenlose Ausbildung zum Sanitäter (EH, SAN A, SAN B, SAN C) sowie weitere Ausbildungen.

Wenn Sie also Lust haben, bei uns mitzumachen, wenden Sie sich an uns.
Unser Gruppenabend findet an jedem zweiten Montag im Monat im Kreisverband, um 19:00 Uhr statt.
Weitere Infos können Sie auch per e-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können ) oder telefonisch (040/890 811-55) erfragen.


Sanitätsgruppe

Aufgrund der notfallmedizinischen Entwicklung des Rettungsdienstes hat sich die Aufgabenstellung des Sanitätsdienstes in den vergangenen Jahren geändert.

Bei Ereignissen mit Personenschäden wird die Rettungsdienstleitstelle je nach dem Ausmaß der Schadenslage - entsprechend den festgelegten Alarmierungs- und Einsatzvorgaben - alle zur Verfügung stehenden eigenen Rettungsmittel, ggf. Rettungsmittel benachbarter Rettungswachen, rettungsdienstliche Schnelleinsatzgruppen und den Luftrettungsdienst alarmieren und einsetzen. Es ist davon auszugehen, dass die primäre Versorgung von Verletzten durch rettungsdienstliches Personal begonnen wird. Ein "Leitender Notarzt" (LNA) hat die medizinische Einsatzleitung und bestimmt mit dem organisatorischen Leiter (OrgL) den Einsatz der Rettungsmittel. Damit kommt der Sanitätsgruppe im Wesentlichen eine verstärkende und ergänzende Funktion zu.

Die Sanitätsgruppe... 

  • führt dringend benötigtes Material wie Tragen, Decken, Infusionen, Sauerstoffgeräte, Verbandstoffe usw. an die Einsatzstelle und unterstützt die Notärzte und das Rettungsdienstpersonal - soweit notwendig - bei der Versorgung der Verletzten (Herstellen und Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit)
  • schafft - je nach Notwendigkeit - die erforderlichen Infrastrukturen an der Einsatzstelle durch Einrichten eines Behandlungsplatzes
  • sucht ggf. Verletzte und führt deren Erstversorgung durch
  • übernimmt erstversorgte Verletzte, z.B. von Patientenablagen und bringt diese zum Behandlungsplatz
  • versorgt und betreut Verletzte und Kranke bis zu deren Abtransport in die Klinik
  • versorgt die leicht verletzten Betroffenen und sorgt so für eine Entlastung des Rettungsdienstes, der Notärzte und der Krankenhäuser
  • übernimmt die medizinische Versorgung kontaminierter Verletzter und führt die behelfsmäßige Dekontamination durch
  • nimmt unverletzte Betroffene in ihre Obhut und betreut ggf. bis zur Übergabe an die Betreuungsgruppe
  • sorgt für die Registrierung und Dokumentation

Sanitätslage

Die Personalstärke und die Ausstattung der Sanitätsgruppe der Einsatzeinheit ist für die Versorgung von 20 Verletzten ausgelegt. In Zusammenarbeit mit einem Notarzt des Rettungsdienstes, zwei RTW- und einer KTW-Besatzung versorgen der Arzt und die neun Helfer der Sanitätsgruppe der Einsatzeinheit:
  • 2 - 3 schwerverletzte Personen (Behandlungspriorität mit anschließender Transportpriorität, u.a. Infusions- und Intubationstherapie) und
  • 4 - 5 mittelschwer verletzte Personen (Behandlungspriorität aber keine Transportpriorität) und
  • 12 leichtverletzte Personen (keine  Behandlungs- und Transportpriorität).

Bei einer großen Zahl verletzter Personen haben die sanitätsdienstlichen Aufgaben Vorrang. Daher werden alle Helferinnen und Helfer der Einsatzeinheit zunächst sanitätsdienstlich tätig.

 

Betreuungsgruppe

Schadensereignisse lassen sich aufgrund Ihrer Komplexität sehr selten nur einem Fachdienst zuordnen. Fast immer sind die Menschen individuell unterschiedlich von einem Unglücksfall betroffen. Nicht alle Betroffenen sind verletzt und werden daher auch nicht vom Rettungsdienst und Sanitätsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Das Deutsche Rote Kreuz wird zukünftig auch die Betreuungsgruppe zeitnah in die Hilfeleistung bei allen Schadensereignissen einbeziehen. Die Betreuungsgruppe soll spätestens eine Stunde nach Eintritt eines Schadensereignisses an der Einsatzstelle eintreffen.

Die Betreuungsgruppe...

  • leistet den Betroffenen überall dort Hilfe, wo sie sich aufgrund der Situation aus eigenem Vermögen nicht selbst helfen können.
  • betreut und versorgt hilfebedürftige Menschen mit lebensnotwendigen Versorgungsgütern
  • sorgt für Verpflegung und vorläufige, vorübergehende Unterbringung von Betroffenen
  • sichert die sozialen Belange der Betroffenen

Betreuungslage

Die Betreuungsgruppe ist so ausgelegt, dass durch sie allein ca. 100 betreuungsbedürftige Personen versorgt und betreut werden können. Sind aufgrund des Schadensereignisses und der Situation an der Einsatzstelle überwiegend Betreuungsaufgaben zu erfüllen, werden diese von der gesamten Einsatzeinheit durchgeführt. Die gesamte Einsatzeinheit kann bis zu 500 Personen, je nach notwendiger Betreuungsintensität, unterbringen, verpflegen und sozial betreuen.

 

Führungstrupp

Der Führungstrupp (Zugtrupp) führt die DRK-Einsatzeinheit sowohl bei Sanitäts-, als auch bei Betreuungseinsätzen. Dem Führungstrupp gehören neben dem Zugführer (ZF) und seinem Stellvertreter (stv. ZF) ein Arzt und ein Führungshelfer für den Bereich der Kommunikation (Sprechfunk usw.) an. Zugführer und stellvertretender Zugführer sollten unterschiedliche Fachdienstausbildung haben (z.B. Zugführer Betreuungsdienst, stv. Zugführer Sanitätsdienst)

Der Führungstrupp...

  • stellt die Kommunikation und Kooperation mit der übergeordneten Führungsstelle und benachbarten Einheiten sicher, nimmt Einsatzaufträge entgegen und informiert über Lageentwicklung und Einsatzabwicklung
  • nimmt die Feststellung und Beurteilung der Lage im Einsatzbereich der Einsatzeinheit vor
  • regelt den sanitäts- und betreuungsdienstlichen Einsatz unter Beratung der Fach- und Führungskräfte
  • erteilt Aufträge an die Gruppen der Einsatzeinheit und kontrolliert die Durchführung
  • trägt Sorge für die Sicherheit im Einsatz mit Unterstützung der Fach- und Führungskräfte
  • trägt Sorge für die Verstärkung, Ergänzung und Ablösung der Einsatzeinheit bzw. von Teileinheiten

 

 

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